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Brügge, Belgien Westflandern - Infos & Reisetipps
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Unterkunft & Übernachtung in Brügge
Das kleine familiengeführte Hotel De Pauw liegt in einer ruhigen Seitenstraße, nur 5 Minuten von der Altstadt entfernt. Das ebenfalls vom Besitzerehepaar geführte angegliederte Restaurant bietet ausgewählte Speisen der belgischen Küche.
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Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele
Ein Wochenende in Brügge reicht für diese Stadt kaum aus. Die Altstadt von Brügge ist umgeben von 700 Jahre alten Steinwällen und die außerordentlich vielen historischen Gebäude erwecken den Eindruck, als ob die Zeit stehen geblieben ist. Ein Freilichtmuseum, nahezu autofrei, und auch heutzutage besteht ein reges Marktleben wie vor Jahrhunderten. Der Burgplatz mit dem Rathaus und der Heilig-Blut-Basilika ist Mittelpunkt und Zentrum der Altstadt. Im Jahre 1150 n. Chr. brachte Graf Dietrich von Elsass von seinem zweiten Kreuzzug die heilige Blutreliquie in einem byzantinischen Kristallflakon aus dem Heiligen Land mit. Alljährlich findet an Christi Himmelfahrt die Heilig-Blut-Prozession statt.
Neben mehreren Geschäften mit Brüggener Spitze in der Altstadt, ist das Spitzenmuseum einen Besuch wert. Es bietet einen geschichtlichen Überblick über die Kunst des Klöppelns und viele Informationen über das Handwerk.
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Infos & Reisetipps
Brügge war ursprünglich im 2. Jahrhundert n. Chr. eine kleine gallisch-römische Siedlung, die bereits damals vom Handel aber auch von der Landwirtschaft lebte. Die erste namentliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 851 n. Chr. Der Graf von Flandern, Balduin I., ließ sich kurze Zeit später in Brügge nieder und erbaute eine Festung zur Verteidigung gegen die Normannen.
Der Name Brügge stammt von dem altskandinavischen Wort Bryggia ab, das soviel wie Landungsbrücke, Anlegestelle bedeutet. Durch die zentrale Lage und die damalig noch offene Wasserverbindung „Zwin“ entstand ein reges Handelsleben. Im Lauf der Zeit versandete der Wasserweg zur Nordsee und ist heute das Naturschutzgebiet Het Zwin mit Vogelpark.
Brügge war eine der großen Hansestädte und bekannt für seine Weber mit ihrer Kunst der Tuchherstellung. Im 16. Jahrhundert wurde die Weberei durch das Klöppeln, eine Verzierung aus Spitze an der Kleidung, erweitert.
Zur Zeit der Hanse wickelten die Kaufleute und Patrizier ihre Geschäfte zum Teil in den Wirtshäusern ab, die Gasthäuser fungierten als eine Art Bank. Eine der Schenken gehörte dem Wirt „Joris van der Beurse“. Aus seinem Namen entstand der heutige Begriff „Börse“.
Viele der historischen Gebäude in der Hansestadt Brügge sind sehr gut erhalten geblieben. Die historische Altstadt zählt seit dem Jahre 2000 zum Weltkulturerbe der Unesco. Mit seinen mittlerweile ca. 115.000 Einwohnern und etlichen Grachten gilt Brügge als „Perle Flanderns“ und wird auch als „Das Venedig des Nordens“ bezeichnet.
Auch Fußballfans können in Brügge auf ihre Kosten kommen. Der FC Brügge gehört zu den erfolgreichsten Vereinen in Belgien.
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Buchtipp
Stadtführer Brügge
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