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Fernwanderweg E8 Deutschland



Aachen, Deutschland Nordrhein-Westfalen
Infos & Reisetipps


Unterkunft & Übernachtung

In zentraler und zugleich ruhiger Lage liegt das Hotel & Restaurant Bismarckturm. Die Innenstadt von Aachen ist ca. 4 km entfernt. Umgeben vom Aachener Wald und nahe der belgischen Grenze bietet sich das Hotel auch als Ausgangsbasis für Kurzwanderungen an. Die 20 Zimmer sind modern und im italienischem Stil eingerichtet. Auf der umfangreichen Speisekarte der gehobenen Küche mit Gerichten der Saison und Gerichten mit internationaler Ausrichtung fällt die Wahl schwer. Nicht umsonst hat das Restaurant den Grundsatz, den Gast zu verwöhnen.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Einen überregionalen Bekanntheitsgrad genießt der um das Jahr 800 erbaute "Aachener Dom". Das Wahrzeichen der Stadt war früher die Pfalzkapelle Karl des Großen und enthält noch heute den Marmorthron desselben im Obergeschoss. Die in gotischer Baukunst entworfene, angrenzende Chorhalle ist 27 m hoch, besteht aus 1000 qm Glasfläche und trägt daher den Beinamen "Glashaus von Aachen". Hier findet sich auch der goldene "Karlsschrein" und die Schatzkammer mit dem "Lotharkreuz", der "Karlsbüste" und dem Marmorsarg mit den Überresten des einstigen Herrschers. Seit 1978 steht der Dom unter den zu schützenden Weltkulturerben auf der UNESCO-Liste.

Aachen besitzt zahlreiche Kulturdenkmäler, zu denen u.a. das "Aachener Rathaus" in dessen Krönungsfestsaal 5 Fresken des Bildhauers Alfred Rethel stehen, das als Gerichtsstätte, Gefängnis und Richtplatz genutzte "Grashaus" aus dem Jahre 1267, das "Haus Löwenstein" mit staufischem Kellergewölbe und Figur Nepomuk, der klassizistische, von Johann Peter Cremer und Karl Friedrich Schinkel entworfene "Elisenbrunnen" am Friedrich-Wilhelm-Platz,  das "Ponttor" und das "Marschiertor" als Überreste der über 700 Jahre alten Stadtbefestigung, der "Karlsbrunnen", der "Puppenbrunnen", der "Türelüre-Lißje-Brunnen", der "Kreislauf des Geldes", der "Hühnerdieb", das "Bahkauv", der "wehrhafte Schmied" und die "Fischpuddelchen" gehören.

Zahlreiche Parks und Erholungsstätten, wie der "Elisenpark", der "Kurpark Mohheimsallee", der "Kurpark Burtscheid", der "Frankenberger Park", der "Park auf dem Lousberg", der "Westpark" oder der "Kaiser-Friedrich-Park" prägen das Stadtbild Aachens entscheidend.

Neben der Flora zeigt sich die Fauna im "Aachener Tierpark Euregiozoo". Auf 8,9 ha Geländefläche leben 1700 Tiere aus 250 Arten und Rassen. Heimische Tiere und exotische Vögel, asiatische Kamele, Zebras, Lurche, Antilopen befinden sich im Park inklusive der 70 Arten Wasservögel, welche am 2 ha großen See oder den vielen Teichen hausen. Ein Kinderbauernhof, ein Streichelzoo und zwei kleine Spielplätze komplettieren die Ausstattung des Zoos.

Sechs Museen von besonderer Bedeutung sollten unbedingt in den Ausflugsplan integriert werden.

Das "Heimatmuseum" befindet sich in den historischen Gemäuern der Burg Frankenberg aus dem 13. Jahrhundert. Die Stadtgeschichte vom Feuersteinbergbau in der Jungsteinzeit, über Römerzeit als Militärbad und die romanischen Bauten Karl des Großen, bis hin zur Industrialisierung ist hier durch jede Epoche genauestens erläutert. Im Nebenraum wurde 1900 ein Kuriositätenkabinett eingerichtet, welches sogar eine ägyptische Mumie beinhaltet. Im Bergfried finden sich sowohl eine antike Keramik- und Kunsthandwerkssammlung, als auch ein Münzkabinett.

1883 wurde das "Suermondt-Ludwig-Museum", welches zu Ehren der Stifter Barthold Suermondt und Irene und Peter Ludwig deren Namen trägt, gegründet und fasst heute eine Sammlung von Malereien, Skulpturen, Tapisserien, Goldschmiedearbeiten, Glasmalereibeständen aus dem 12. bis 20. Jahrhundert, 10.000 Handzeichnungen, Aquarelle, Grafiken, Kupferstiche und Meisterwerke von Albrecht Dürer, Rembrand, Francisco de Goya u.a. und zeitgenössischen Künstlern.

Das "Ludwig Forum für Internationale Kunst" wurde von Joseph Bachmann im Bauhaus-Stil entworfen und 1928 erbaut. Erst seit 1991 zeigt das Museum moderne Kunst von 1960 bis heute, Wechselausstellungen sowie angewandte Kunst, und beherbergt eine Kunstbibliothek, eine Restaurierungswerkstatt und einen Skulpturenpark im Außenbereich.

Im "Couven Museum" findet sich eine Möbelsammlung aus dem Rokoko, dem Klassizismus, dem Napoleonischen Empirestil und dem Biedermeier. Das 1786 im Rokokostil umgebaute Museumshaus wurde im Auftrag Jakob Couvens eingerichtet.

Im "Internationalen Zeitungsmuseum", welches 1850 durch Julius Reuter gegründet wurde, finden 160.000 Zeitungsexemplare aller Sprachen Platz und der Bestand gilt als weltweit einzigartig. Bei freiem Eintritt, einer zeitungswissenschaftlichen Bibliothek und einem Medienraum gilt der Besuch als Muss.

Zu guter Letzt stellt das "Zollmuseum Friedrichs" in 22 Räumen 3000 Exponate der Geschichte und Entwicklung des Zolls in Deutschland aus und veranschaulicht dies durch Dokumente und ehemals verbotene Souvenirs.




Infos & Reisetipps

Im Dreiländereck Deutschland-Belgien-Niederlande, im Westen in Nordrhein-Westfalen und am Rande der Eifel liegt Aachen. Der Name der Stadt leitet sich vom altgermanischen Wort "Ahha" für Wasser ab und bezeichnet die vielen Quellen mit schwefelhaltigem und heißem Wasser, welche schon die Römer als Badeort zu nutzen wussten und Aachen den Beinamen als "Kurstadt Aachen" einbrachten. Das 765 erstmals erwähnte 160,83 km² große Aachen teilt sich in die Bezirke Aachen-Mitte, Brand, Eilendorf, Haaren, Kornelimünster/Walheim, Laurensberg und Richterich, die insgesamt 257.089 Einwohner (Stand 2005) beheimaten. Berühmt berüchtigt ist Aachen auch für die unbedingt zu probierenden "Aachener Printen".


Büchertipp:

Aachen Dom- und Stadtführer

Geheimnisvolles aus Aachen


E8 Wandern in Kleve

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