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Fernwanderweg E1, E4 und E5


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Bodenseeschifffahrt

Der Bodensee - Reiseinformation


Der Bodensee ist der größte See im deutschsprachigen Raum, der zweitgrößter See der Alpenregion und der drittgrößte See Europas. In der Mitte Europas 395,23 m über NN gelegen, umgeben den See die angrenzenden Länder Österreich, die Schweiz und Deutschland.

Größter Zufluss des Bodensees ist der Rhein, welcher als Vorderrhein im St.-Gotthard-Massiv entspringt und den Bodensee einmal komplett durchfließt, bevor er sich nordwärts  den Weg durch Westdeutschland bahnt. Kleinere Nebenzuflüsse sind die Bregenzer Ach, die Argen, die Radolfzeller Aach, die Steinach, die Schussen, die Goldach und die Dornbirner Ach.

Die Stadt Konstanz fungiert durch den See-Rhein an eben selbiger Lokalität als Gliederungsstelle zwischen dem oberen und unteren Teil des Bodensees. Dazu gehören der Ober- und Überlinger See  im Oberseeteil sowie der Rhein-, Zeller und Gnadensee im Unterseebereich.

Neben Konstanz zählen Radolfzell, Überlingen, Meersburg, Friedrichshafen, Lindau, Wasserburg am Bodensee, Bregenz, Rohrschach, Arbon, Romanshorn und Kreuzlingen zu den berühmtesten und größten Städten am und um den Bodensee.

Des weiteren befinden sich einige Inseln im See, von denen die Blumeninsel "Mainau", die Insel "Reichenau" und die "Altstadt von Lindau" die größten darstellen. Ebenfalls, jedoch in kleinerem Ausmaß, gesellen sich die "Dominikaner-Insel" vor Konstanz, der "Triboldingerbohl" und der "Mittlere Langbohl" vor dem Wollmatinger Ried, die "Liebesinsel" bei Radolfzell und "Hoy" bei Lindau zu den Inselformationen.

Das milde Klima am Ufer bei konstantem Wasserstand am Bodensee ermöglicht den Weinanbau der Rebsorten Spätburgunder, Weißburgunder und Müller-Thurgau.

Als schwierig und gefährlich stellt sich die Lage auf und neben dem See bei Föhnwinden aus dem Alpen heraus, die dann mit orkanartige Windstärken durchs Gebiet fegen. Dann ist Vorsicht geboten und auf die beliebten Wassersportarten wie Segeln auf dem Bodensee, Tauchen und auch das Schwimmen bzw. eine lohnenswerten Bodenseeschifffahrt über den See sollte verzichtet werden.

Dem Klima verdankt die Region aber auch das größte Feuchtgebiet am Bodensee, das Naturschutzgebiet "Rheindelta". Das dreiecksförmige, 2000 ha große Areal aus Flachwasser, Au- und Feuchtwiesen sowie Schilfröhricht liegt im österreichischen Vorarlberg und bietet zahlreichen Vogelarten Brut- und Rastgebiete.

Die Bodenseebesucher können auf gut ausgebauten Wanderwegen und dem 268 km Radrundweg um den gesamten See beim Radeln und Wandern am Bodensee die besten Eindrücke sammeln, sich entspannen und die Natur genießen.

Seinen Namen erhielt der 536 km² großflächige See vom ältesten Dorf am See, Bodman, weshalb in früheren Urkunden auch Bodmansee bzw. Bodansee als Bezeichnung vermerkt waren. In anderen Ländern wird der Bodensee allerdings auch nach der Stadt Konstanz bezeichnet. In englischsprachigen Ländern z. B. als Lake Constance oder in Italien als Lago di Costanza.

Besiedelt wurde das Gebiet Ausgrabungsfunden  zur Folge schon in der Jungsteinzeit, 3000 v. Chr.. Die Kelten residierten 400 v. Chr. in Bregenz und auch die Römer kämpften bei der größten Seeschlacht 15 v. Chr. um das reizvolle Areal. Davon zeugen Reste der Grundmauern des Stützpunktes der Römer auf der Insel Mainau.

Schließlich kann man das ganz besondere Erlebnis in Bregenz erfahren, wenn die "Seebühne Bregenz" besichtigt wird. Die weltweit größte Bühne zu Wasser zieht jährlich zu den "Bregenzer Festspielen" tausende  Besucher zum Bodenseeort und verleiht ihm damit überregionale Bekanntheit.