Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele
Prägend für die Entwicklung des Schwarzwaldstädtchens ist das traditionsbehaftete "Museum Geiserschmiede". Im 16 Jahrhundert als Mahlmühle mit der vorbei fließenden Bühlot betrieben, fungierte die Geiserschmiede seit 1891 als Hammerschmiede und wurde zuletzt von den Gebrüdern Eugen und Joseph Geiser, welche Werkzeuge für die Land- und Forstwirtschaft bis zum Jahre 1961 erstellten, wonach der Bau dem Verfall ausgeliefert zu sein schien. Doch ehrenamtliche Helfer beschlossen 1994 die alte Schmiede umzubauen und darin ein Museum einzurichten, sodass seit 1999 das erste Heimatmuseum der Gegend seine Pforten öffnen konnte und das jeden 2. und 4. Sonntag im Monat bei freiem Eintritt auch weiterführt. Die Kunst des Schmiedehandwerks, die Geschichte des Ortes, eine Biografie der Familie Geiser und natürlich die verschiedenen Epochen des Gebäudes sind veranschaulicht und auf kostenpflichtigen Führungen erfährt der Besucher weitere Informationen oder erlebt Schmiedevorführungen. Auf dem Freigelände stehen eine Brennhütte in der Schnaps gebrannt wird, der Museumsgarten und das heute wieder von Bienen bevölkerte Immenhaus zur Erkundung.
Eine lange Tradition zeichnet auch die Winzergenossenschaft Varnhalt aus, die seit 600 Jahren ihren weltweit bekannten Badener Riesling hier herstellen. Besucher erleben eine Führung durch den Weinkeller mit Holzfässern und kommen exklusiv in den Genuss einer stilvollen Weinprobe. Im rustikalen Winzersaal kann dann auch zum Trank gespeist werden.
Um im hochprozentigen Erlebnisbereich zu bleiben, lohnt eine Brennereibesichtigung in Rudolfs "Teufelsküch". Per Film und Vortrag eröffnet sich dem Besucher die Welt der heimischen Obstbrennerei, z.B. des für den Schwarzwald typischen Kirschwassers. In einer urigen Brennküche wird dann live die Schnapsbrennung vorgeführt und versetzt den Besucher ins Staunen. Familie Spinner bereitet im Anschluss ein großes Bauernbuffet inklusive der Kostproben des Obstwassers oder der einheimischen Weine im rustikal möblierten Bauernhaus.
Entspannung erwartet nach anstrengendem Kulturprogramm im "Bühlot-Bad". Das von Mitte Mai bis September geöffnete, auf 24° C geheizte Freibad weist ein Nichtschwimmerbecken, ein Kinderplanschbecken und einen Mutter-Kind-Bereich neben dem großen Schwimmerbecken auf. Drei Sprungtürme der Größen fünf, drei und ein Meter Höhe, die Liegewiese, eine Tischtennisplatte und der Schwimmbadpavillon begeistern alle Familienmitglieder.
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Infos & Reisetipps
Das Bühlertal erstreckt sich über Seitentäler am Westhang des Nordschwarzwalds am Übergang zur Oberrheinischen Tiefebene in 190 bis 1000 m Höhen und trägt mitten in sich das kleine Örtchen Bühlertal. Nur 8121 Einwohner (Stand 2004) leben in dem land- und forstwirtschaftlich ausgerichteten , staatlich anerkannten Luftkurort. 17,68 km² Fläche in Form von hügeliger Vorbergszone mit Panorama-Wanderweg führen auch an den wildromantischen Gertelbach Wasserfällen vorbei. Überregional bekannt sind die in mildem gemäßigten Reizklima hervorragend gedeihenden Obstsorten Erdbeeren und Zwetschgen, sowie der Wein.
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