Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele
Die 1220 zum Schutz vor Eindringlingen errichtete "Burg Husen" prägt das Image von Hausach als "Stadt unter der Burg" wie kein anderes Wahrzeichen. Von der Ruine ist ein einmaliger Panoramablick über das Kinzigtal und Hausach möglich und die Turmbesichtigung kann an jedem ersten Sonntag im Monat von 12-18 Uhr stattfinden.
Dennoch glänzen die "Kapelle St. Sixt" mit alten Altar- und Chorraumfresken aus dem Jahre 1475, die neugotische "Hausacher Stadtkirche St. Mauritius" mit rotem Buntsandstein-Sichtmauerwerk und die einfach gestaltete "Dorfkirche" als ältestes Bauwerk der Stadt mit mittelalterlichen Fresken und Christopherusfigur neben -dem- Wahrzeichen durch ihre eigenen Vorzüge.
In der Eisenbahnstraße findet sich die "Schwarzwald-Modell-Bahn", ein Originalnachbau im Maßstab 1:87 der Schwarzwaldbahn, welche seit 1873 zwischen Offenburg und Konstanz verkehrt. Auf dem 400 qm- Gelände liegen hier 1300 m Gleismaterial aus und es fahren 40-50 Züge.
Im "Bergbaufreilichtmuseum Erzpoche" würdigt man die seit dem 11. Jahrhundert beständige Bergbautradition rund um den Ort ,welcher über 60 Gruben beherbergt, und zeigt die Einzelheiten der Schmelzöfen, Erzwäsche, Erzpoche auf einem 10 km Bergbaulehrpfad. Der frei begehbare Pfad wurde 1957 angelegt.
Der wunderschöne Barockbau des "Museums im Herrenhaus" aus dem Jahre 1873 zeigt den Bau und berichtet über die Bedeutung der Schwarzwaldbahn für die Region. Ebenfalls bilden der Bergbau, die Landwirtschaft, das Handwerk und die Industrie Themenschwerpunkte, welche die historische Entwicklung der Stadt Hausach darlegen.
Einem berühmten Sohn der Stadt gebührt entsprechende Ehre durch das "Museum Molerhiisli". Sehr bemüht um die Bräuche, die Mundart, den Naturschutz und die Denkmalpflege setzte sich der Maler und Dichter Eugen Falk-Breitenbach (1903-1979) für seine Heimat ein. Daher wurde das ehemalige Wohnhaus und Atelier des Künstlers zum Museum umfunktioniert. Trachtenstücke, historische Gegenstände und eigene Werke vervollständigen das Reservoir des Hauses.
Ein weiterer in Hausach geborener Schriftsteller ist José F. A. Oliver. Er ist im Jahre 1961 geboren, mit mehreren Auszeichnungen und Preisen geehrt, und lebt als freier Schriftsteller in dem Schwarzwaldort. Einmal im Jahr veranstaltet er den „Hausacher LeseLenz“, an dem verschiedene Autoren nach einem vorher festgelegten Motto ihre Werke vorstellen.
Schließlich bietet der "Badepark Hausach" mit seiner weitläufigen Badelandschaft eine ansprechende Abwechslung zum Kulturprogramm. Ein beheiztes Kindererlebnisbecken mit Sonnenschutz, eine Sprungecke, Schwimmerbahnen und die Liegewiese mit Beach-Volleyball-Platz im Freibadbereich, sowie das anschließende Hallenbad mit Sprunganlage, Sauna und Solarium runden das Freizeitangebot ab.
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Infos & Reisetipps
Mitten im Kinzigtal des Schwarzwaldes, 232-952 m hoch gelegen, befindet sich westlich der Mündung von Gutach in die Kinzig die Stadt Hausach. Seit der urkundlichen Ersterwähnung 1259 profilierte sich das Städtchen als wichtiger Industriestandort. Heute wohnen 5787 Einwohner (Stand 2004) in dem 36,07 km² großen Schwarzwaldort.
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