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Kleve, Deutschland Nordrhein-Westfalen, Niederrhein
Infos & Reisetipps


Unterkunft & Übernachtung

Das "Gästehaus Hasenkath an Deich" liegt am Niederrhein und der idyllischen Via Romana in Kleve-Düffelward. Elisabeth Löpelmann-Kohlleppel führt dieses persönliche Domizil mit nur 3 Gästezimmern in heller, freundliche Optik und mit komfortabler Ausstattung. Eine gemütliche Terrasse und der Frühstücksraum bieten das angemessene Ambiente zum Speisen und Entspannen. Die Umgebung des Gästehauses bietet genügend Möglichkeiten zum Wandern an den Wasserläufen des Altrheins, zwischen Wiesen,  Wäldern und Deichen, zum Radeln, Angeln oder zum  Schwimmen.


Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele

Als Wahrzeichen erhebt sich hoch über der Stadt Kleve die "Schwanenburg". Die 1440 errichtete Burg beherbergt ein geologisches Museum und hat ein herrliches Ausblickpanorama über die Rheinebene. Der "Schwanenbrunnen" des Bildhauers Alfred Sabisch ziert den Innenhof der Burg und auf Anfrage kann der Spiegelturm mit Gewölbekeller und Rittersaal besichtigt werden.

Dem Wahrzeichen folgen im Stadtzentrum weitere sehenswerte Denkmäler, wie der 1467 errichtete "Marstall", das "Reiterdenkmal des großen Kurfürsten", der "Lohengrinbrunnen" auf dem Fischmarkt, das "Schüsterken" an der Herzogbrücke, der "Janusbrunnen", die abstrakte Figur "Mönch" auf dem Klosterplatz, der "Narrenbrunnen", der "Britische Ehrenfriedhof", der "gefallene Soldat", die "Propsteikirche St. Maria Himmelfahrt", der 99 m hohe "Klever Berg" mit Aussichtsturm und zahlreiche Kirchen, sowie das "Schloss Gnadenthal". Inmitten von Wald zeigt sich das Schloss mit 5 ha Areal und großem Spiegelsee in altem, barocken Charme des Baujahres 1704.

Die Parkanlagen und Gärten der Stadt haben einen europaweit berühmten Status.
So befindet sich an der Tiergartenstraße die "Barocke Gartenanlage mit Amphitheater". Im 17. Jahrhundert erschuf Johann Moritz von Nassau-Siegen den Garten mit dem zentralen Sternberg, von dem 12 Alleen abgingen, aufsteigenden Terrassen mit Teichen und Springbrunnen sowie das Amphitheater mit Athene-Statue des Künstlers Artus Quellinus. Dem Erbauer der Gartenanlage widmete Stephan Balkenhol hier das Standbild "Neuer Eiserner Mann".

Ein anderer Park in der Nähe, der "Forstgarten", ließ Ernst Julius von Burghausen 1782 errichten. Der einem englischen Landschaftsgarten nachgeahmte Park zeigt 156 Baum- und Gewächssorten in symmetrischer Raumaufteilung angeordnet.

Der "Tiergarten Kleve" wurde ursprünglich schon im 17. Jahrhundert ebenfalls als Park angelegt, 1959 folgte dann die Gründung des Tierparks. Vorwiegend Haustiere wie Schweine, Schafe, Pferde usw. prägen das Tierschema der 600 Tiere aus 100 Arten aber auch Greifvögel, Raubtiere, ein Robbenteich oder chinesische Katzenpandas  finden einen Platz im Zoo. Auf dem 6 ha Gelände findet sich außerdem ein Streichelgehege.

Kleve zeichnet sich ebenfalls durch seine Museen aus.
Das "Museum Kurhaus Kleve" beispielsweise wurde 1845/46 bzw. 1872 in zwei Etappen erbaut und stellt seit 1997 Kunstwerke vom Mittelalter bis zur Gegenwart, durch Barockwerke des Rembrandschülers Govert Flinck oder Joseph Beuys und eine zeitgenössische Kunstsammlung, aus und findet so eine interessante Balance zwischen Alt und Neu. Den Schwerpunkt der Ausstellung setzt jedoch das Abteil vom deutschen Bildhauer der Klassischen Moderne Ewald Mataré (1887-1965).

Im "Barend Cornelis Koekkoek-Haus" am Rande der Innenstadt ist eine Sammlung der Gemälde, Zeichnungen und Druckgrafiken des niederländischen Landschaftsmalers Koekkoek (1803-1862) zu bestaunen. Das ehemalige Wohn - und Atelierhaus im klassizistischen Stil erbaut, zeigt neben dem künstlerischen Nachlass auch sein Umfeld, Schüler und deren Werke, Zeitgenossen und die Einrichtung mit Möbeln aus dem 19. Jahrhundert.

Schließlich befindet sich auf "Schloss Moyland" seit 1997 eine Sammlung der modernen Kunst und die ehemalige Privatsammlung der Gebrüder Hans und Franz Joseph van der Grinten.

Eine thematisch andere Museumsform betreibt das "Mühlenmuseum" in Donsbrüggen. 1821-1824 wurde die hölzerne, achteckige Holländermühle mit Erdwall erbaut. Durch Führungen bekommen Besucher die Geschichte der Mühle vermittelt und Kinder dürfen sich auch selbst mal im Steinofenbrot-Backen probieren.  Falls das nicht genügt kann im Backhaus auch das original "Dornbrügger Mühlebrot" erworben werden.




Infos & Reisetipps

Am unteren Niederrhein im Nordwesten Nordrhein-Westfalens liegt Kleve. Im Mittelalter diente die Stadt als Sitz der Grafen und Herzöge von Kleve und erhielt damals seinen Namen durch das Kliff am Hang des Burgberges. Des weiteren gliedert sich das 97,79 km² große Kleve in die Ortsteile Bimmen, Brienen, Donsbrüggen, Düffelward, Griethausen, Keeken, Kellen, Materborn, Reichswalde, Rindern, Salmorth, Schenkenschanz, Warbeyen und Wardhausen. Seit 1092 "Cleve" erstmals urkundlich erwähnt wurde zogen viele Menschen nach Kleve und bevölkern heute mit 49.622 Einwohnern (Stand 2004) die Stadt.


Buchtipp: Vom Hering und dem Schusterlehrling. Ein Leben zwischen Schaumburg und Schwanenburg


E8 Wandern in Aachen

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