Unterkunft & Übernachtung
Direkt an der Badischen Weinstraße, umgeben vom Panorama der Hornisgrinde, liegt abseits des lärmenden Verkehrs der "Landgasthof Löwen". Seit 1832 befindet sich das Objekt im Besitz der Familie Köninger. Daher legt die Familie viel Wert auf ihre Tradition und verbindet diese gern mit Komfort und Modernität, um dem Gast einen erholsamen Aufenthalt zu ermöglichen. Kulinarisch richtet man sich nach der badisch-elsässischen Küche in wohligem Stubenambiente oder auf der lichtdurchfluteten Sonnenterasse. Von dort lässt sich auch die harmonische Landschaft mit Obstplantagen, saftig grünen Wiesen und prachtvoll blühenden Pflanzen beobachten. Dazu serviert die Wirtin gern einen der Schwarzwälder Edelbrände, z.B. den Pflaumenschnaps oder den Wein-Hefe-Brand (Grappa), aus der hauseigenen Brennerei. Den Kindern steht schließlich ein Spielplatz zum Toben im Garten zur Verfügung.
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Sehenswürdigkeiten & Ausflugsziele
Drei Kulturplätze sollte ein Besucher der Gemeinde Sasbach keinesfalls verpassen. Zunächst stellt das "Toni-Merz-Museum" dem 1966 verstorbenen Künstler eine geeignete Gedenkstätte. Der Nachlass des Künstlers ist Dank seiner Frau Thilde Merz der Gemeinde Sasbach übergeben worden und bildet seit 1992 an Sonn- und Feiertagen von 13-17 Uhr eine Museums- und Gemäldegalerie für alle Interessierten. Zahlreiche Aquarelle, Pastellgemälde, Radierungen, Collagen, Ölgemälde aus fünf Jahrzehnten fasst die Ausstellung des verlorenen Sohnes Obersasbachs. Illustriert sind zumeist Dörfer und Landschaften, Portraits und abstrakte Werke. Ein gelungenes Andenken an einen der besten Schwarzwaldmaler der Region.
Der "Kühnerhof" stellt das nächste Kulturdenkmal Sasbachs dar. Das historische Anwesen mit altem Wohnhaus, Sägemühle, Mahlmühle für Getreide und einer Werkstatt liegt auf einem parkähnlichen Grundstück am Bach inmitten des Dorfes Sasbach. Herr Kühner wartet das Gehöft besten Gewissens und sorgte dafür, dass in dem aus dem 15. Jahrhundert stammenden Anwesen die Mühlen noch heute voll funktionstüchtig sind. Von April bis September kann man sich jeden 1. Sonntag im Monat von 14-16 Uhr selbst davon überzeugen.
Schließlich zeugt auch das "Turenne-Museum" von einer für Sasbach prägenden Geschichte. Im Jahre 1675 fand nämlich an exakt der Stelle, an der heute das Denkmal nebst einem Wächterhaus steht, die große Schlacht von Sasbach statt. Damals standen sich die Truppen des kaiserlichen Generals Montecuccoli und das Heer der Franzosen unter Turenne während eines blutigen Duells gegenüber, wobei Letztgenannter durch eine Kanonenkugel sein Leben verlor. Der als größter französischer Feldherr nach Napoleon betitelte, Henri de La Tour d´Auvergne Vicomte de Turenne, erhielt Dank dem Bischof der Stadt Straßburg, Kardinal Rohan, 1782 ein Denkmal gesetzt. Hier hat sich seitdem ein Ort der deutsch-französischen Freundschaft entwickelt.
Wer den Schwarzwald musikalisch erleben möchte besucht eine der regionalen Veranstaltungen, bei denen die Schwarzwälder Lausbuewe oder die Trachtenkapellen Sasbach und Obersasbach auftreten.
Das Tanzbein kann jeden Samstag ab 20 Uhr und Sonntag ab 16 Uhr in der Grässelmühle geschwungen werden. Das im Jahre 1885 erbaute Tanzlokal bietet an beiden Tagen Livemusik.
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