Infos & Reisetipps
In früheren Zeiten zählte die Gegend um Allihies zu den größten Kupfergebieten in ganz Europa. Im Jahre 1810 wurde das erste Kupfervorkommen von der Familie Puxley entdeckt und 1812 begann die Kupferförderung. Die vorher kleine Siedlung Allihies wurde zur Bergarbeitermetropole. Zeitweise lebten hier bis zu 1500 Bergarbeiter, darunter auch Frauen und Kinder, die das Kupfer unter unmenschlichten Arbeitsbedingungen abbauten. Reich wurden dadurch nur die Puxleys, die zusätzlich zu den Gewinnen aus dem Bergbau, noch den Dorfladen mit überhöhten Preisen führten. Der Kupferabbau endete mit bereits schon früheren zwischenzeitlichen Stilllegungen endgültig im Jahre 1983. In Planung befindet sich ein Bergwerksmuseum, das über diese Zeit berichtet. In der Umgebung können kleine Steine mit Pyrit (Katzengold) gefunden werden. Heute ist Allihies wieder ein ruhiges Dorf. Inklusiv der Umgebung wohnen hier ca. 650 Menschen. Im Dorf selbst befinden sich 4 Pubs. Im Ort befindet sich ein Literatur- und Kunstcenter mit einigen Studienangeboten. Jeden Sommer um den 15. August findet ein Festival statt.
|