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Wandern in Irland



Länderinformation Irland
Tourismus und Reiseinformation


Irland ist ein 4.015.676 Bewohner (Stand 2005) fassender Inselstaat im Westen Europas, auch "Éire" genannt. Er erstreckt sich über 70.280 km² Landfläche, teilt sich in die Provinzen Connacht, Leinster, Munster und Ulster auf. die Hauptstadt nennt sich Dublin.

Irland verbirgt eine wunderschöne und einzigartige Landschaft, in der durch das sehr niederschlagsreiche Klima der Graswuchs begünstigt wird und Irland damit den Beinamen "Grüne Insel" oder auch Smaragdinsel verleiht. Im Landesinneren begründet das flachwellige, seen- und moorreiche Tiefland, welches von abgetragenem Mittelgebirge umgeben ist, die relativ ebene Landschaft. Der größte Fluss Irlands, "Shannon", verläuft einmal quer von Nord nach Süd durchs Land.

Kulturell erweist sich Irland durch die Besiedlung der Kelten in der Steinzeit und durch eine lange und prägsame Geschichte als sehr wertvoll. So nimmt das Bibliothekswesen einen erhöhten Stellenwert ein. Infolge der "Irischen Renaissance" Ende des 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts, welche die Zurückeroberung der irischen Identität und Kultur bedeutete, bildete sich 1947 der Bibliotheksrat. Mittlerweile finden sich 32 Haupt- und 345 Zweigbibliotheken, letztere in Schulen, Krankenhäusern und Gefängnissen, im Land. Dabei spielen Sachliteratur, Belletristik, Service und Programme für Kinder und Jugendliche und Referenzmedien die entscheidende Rolle und bilden insgesamt 12.5 Millionen Medieneinheiten.

So wundert auch nicht, dass Irland allerlei international bekannte Schriftsteller hervorbrachte, welche die Weltliteratur entscheidend prägten. Jonathan Swift, Dame Gregory, Jon Millington Synge, Sean O´Casey, Maeve Binchy, Hugh Leonard, William Trevor und Roddy Doyle sind nur einige Namen aus dem weit reichenden Genre. Für ihre Werke bekamen W.B. Yean, Samuel Beckett, George Bernard Shaw und Seanus Heaney jeweils sogar den Nobelpreis für Literatur.




Als weitere Wahrzeichen sind das "Kleeblatt", etwa 65 "Rundtürme", deren Bauhöhepunktsphase sich im 11. und 12 Jahrhundert vollzog, sowie das "Keltenkreuz" zu nennen. Jenes ist ein Zeichen früh-/ mittelalterlicher sakraler Kunst im keltischsprachigen Raum und rein äußerlich ein Balkenkreuz mit verlängertem Stützbalken und  einem Ring um den Schnittpunkt der Achsen.

Nicht zu vergessen, fungiert die irische Sprache (Gälisch) als bedeutendes Traditionsmittel und ist durch regionale Akzente gekennzeichnet, sowie der irische Nationalfeiertag am 17. März , der St. Patrick´s Day, der wohl kulturellste Tag im Leben eines Iren.

Kulinarische Spezialitäten häufen sich in den zahlreichen Pubs des Landes. Dort beginnt schon der Morgen mit einem gewöhnungsbedürftigen Frühstück aus gebratenem Schinken, gebackenen Bohnen, black & white pudding, Spiegelei, Tomaten und Toast. Dazu gesellen sich weitere, deftige Speisen, wie der "Irish Stew", ein Eintopf mit Hammelfleisch, das "Stepherd´s Pie",  überbackenes Hammel- oder Rindfleisch, und die "Chowder", eine Fischsuppe, als landestypische Speisen zu einem Glas Bier.

Gern wird das Schlemmen in den Pubs auch mit traditioneller irischer Musik begleitet. Ursprünglich entwickelte sich dieser Musikstil im ländlichen Raum im 18. Jahrhundert, wandelte sich weiter zu Tanzmusik, z.B. Polkas, Slides, Quicksteps, Walzer oder Mazurkas und transferierte die Irish Folk Songs bis ins 21. Jahrhundert. Heute ist dieses Kulturgut kaum wegzudenken und gehört zu jeder irischen Feier im größeren Rahmen dazu.

Durch Irland verläuft der Fernwanderweg E8.